Aktuelles

6. 3. 19.00 Uhr: Vortrag: Die neue Volkskrankheit Makuladegeneration? Ursachen und aktuelle Behandlungsmethoden
von Prof. Dr. med. Frank Koch  (Vortragsreihe der Polytechnischen Gesellschaft)
  
Freie Ausbildungsplätze zum "Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste“, "Wissenschaftlichen Dokumentar“ und "Onlinejournalist“ (Ausbildungsbeginn: 2. Quartal 2012).
 
 

Geschichte

Arbeiterinnen und Arbeiter beim Korbflechten
 
 


1837
   Gegründet als Schule und Erziehungsinstitut für Blinde durch die
             Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

1843   Erweiterung durch eine Blinden-Arbeitsanstalt in der Töngesgasse Frankfurt am Main

1858    Errichtung eines eigenen Gebäudes in der Theobaldstraße 23

1874    Einweihung des Blindenheimes Adlerflychtstraße 8-12 als Blindenschule,
              Blinden-Arbeitsbetrieb und Altersheim

1903    Erwerb des Hauses Adlerflychtstraße 14 als Mädchenheim

1905    Erwerb des Hauses Stalburgstraße 11 als Männerheim

1911    Erwerb des Hauses Stalburgstraße 9 als Vorschule für blinde Kinder

1919    Erwerb des Hauses Stalburgstraße 9a, als Altersheim geplant

1927    Verlegung der Blindenschule nach Wiesbaden

1940    Umwandlung der Blindenanstalt in eine Stiftung mit eigener Rechtspersönlichkeit, 
             um sie vor dem Zugriff des NS-Regimes zu bewahren.

1944    Zerstörung sämtlicher Gebäude durch Kriegseinwirkung, Evakuierung 
             nach Villmar und Schloß Dehrn an der Lahn

1946    Übersiedlung nach Schloss Dehrn bei Limburg

1951    Wiederaufbau Adlerflychtstraße 8-14

1954-1957   Wiederaufbau aller durch den Krieg zerstörten Wohnanlagen

1962    125-jähriges Jubiläum der Stiftung Blindenanstalt

1972    Einstellung des Vertriebs von Blindenwaren und Rehabilitationskursen

1979    Schließung der letzten Werkstatt für arbeitstherapeutische Beschäftigung

1986    Abschluss Umbaumaßnahmen Adlerflychtstraße 8-14, Schaffung zeitgemäßer Wohnungen

1987    150-jähriges Jubiläum der Stiftung Blindenanstalt

1988    Eröffnung des Dokumentarischen Instituts, Entwicklung neuer Berufsfelder 
             (Mediendokumentation), Verbesserung des Informationszugangs für Blinde und 
             Sehbehinderte: ETaB, die erste elektronische Tageszeitung für Blinde wird entwickelt 
             (Frankfurter Rundschau)

1991    Eröffnung der Werkstatt Galerie 37 für Specksteinkunst zur Förderung kreativer Fähig-
             keiten blinder und sehbehinderter Menschen

1995    Entwicklung des Projekts Jobline-reha (elektronischer Stellenmarkt für Blinde und 
             Sehbehinderte)

1997    160 Jahre Stiftung Blindenanstalt. Beginn des neuen Ausbildungsangebots 
             PR-Berater/-Assistenz

2001    Eröffnung des Musischen Zentrums und Wiedereröffnung der Werkstatt Galerie 37

2002    Beginn der Rehabilitationsmaßnahmen für blinde und sehbehinderte Flüchtlinge

2007    Stiftungsaufsicht genehmigt neuen Namen der Stiftung Blindenanstalt. Er lautet:
             "FRANKFURTER STIFTUNG FÜR BLINDE UND SEHBEHINDERTE"