Broschüre
"Flucht-Punkt"

Beratung und Hilfen für - behinderte - Migrantinnen und Migranten - Frankfurter Institutionen stellen sich vor - (Druck 12/2003)
Mit dieser Broschüre richten wir uns an - behinderte - Migrantinnen und Migranten, um Institutionen in der Stadt Frankfurt am Main vorzustellen, die Beratung und Unterstützung anbieten. Wir sprechen mit "Flucht-Punkt" auch Vertreter und Vertreterinnen jener Institutionen an, die sich in ihrem Arbeitsfeld mit der Thematik der Migration und/oder Behinderung beschäftigen und geben damit eine Anregung, die Netzwerke in diesem Arbeitsfeld auszubauen.
Die fünfsprachige Broschüre (Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch/Kroatisch und Türkisch) ist auch als Audio-CD erhältlich, die neben den genannten Sprachen auch in Arabisch aufgenommen ist. Broschüre und CDs sind bei der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte zu beziehen.
Zum Hintergrund Was war unsere Motivation, das Projekt "Flucht-Punkt" - in dessen Rahmen die vorliegende Broschüre entstanden ist - ins Leben zu rufen?
Behinderte Migrantinnen und Migranten haben, abhängig von ihrer häufig ungeklärten rechtlichen Einbettung, oft noch nach Jahren Aufenthalt in Deutschland nur begrenzten Zugang zur sozialen und kulturellen Teilhabe. Dies bedeutet auch, dass Fördermöglichkeiten nicht in Anspruch genommen werden können. Das Projekt "Flucht - Punkt" sollte einen hiervon unabhängigen Rahmen bieten, um das Thema der Migration aus unterschiedlicher Perspektive aufzugreifen und einer breiten Öffentlichkeit neu ins Bewusstsein zu rufen.
Neben der hier vorliegenden Broschüre war ein Speckstein-Workshop der Werkstatt-Galerie 37 ein Schwerpunkt des Projektes. Er gab Impulse, sich mit der eigenen wie vorgefunden Situation in Deutschland künstlerisch-gestalterisch auseinander zu setzen. Um eine Vernetzung und damit Einbettung in den sozialen Alltag zu ermöglichen, nahmen behinderte Migranten und Migrantinnen wie auch Vertreter sozialer Institutionen an diesem Workshop teil. Die Ergebnisse - Skulpturen zum Thema der Migration - wurden in einer Ausstellung gezeigt. Der integrative Ansatz bot behinderten Menschen wie Personen, die in sozialen Einrichtungen tätig sind nicht nur eine Chance zur Auseinandersetzung mit der eigenen Realität sondern zeigte auch, wo in Frankfurt Orte sozialen und kulturellen Lebens sind.
Das Projekt konnte durch die Förderung des Fonds Soziokultur e.V. in Bonn und vielfältige Unterstützung Frankfurter Institutionen realisiert werden.
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