Sehbehindert - was nun?
Was tun, wenn das Sehvermögen nachlässt und die Brille nicht mehr hilft?
Die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über spezielle Sehhilfen informieren und herstellerneutral beraten zu lassen. Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Sehbehinderungen jeder Altersstufe. Die Beratung und Untersuchung erfolgt durch einen besonders qualifizierten Orthoptisten, der sich durch seine langjährige Praxis in diesem Arbeitsfeld für diese Aufgabe spezialisiert hat.
Die Beratung umfasst:
- Die Beurteilung der Sehfunktionen, der Refraktion der Lesefähigkeit und des Vergrößerungsbedarfs
- ggf. Optimierung der Brillenglas Stärke
- Anpassung vergrößernder Sehhilfen
- Informationen zu adäquaten Beleuchtungsmöglichkeiten
Als Grundlage für eine Anpassung vergrößernder Sehhilfen sollte ein augenärztlicher Befund vorliegen mit Angaben über Diagnose, Gesichtsfeld und Refraktion. Bei Vorlage einer augenärztlichen Überweisung werden die Kosten in der Regel von den gesetzlichen Krankenversicherungen (in Hessen) übernommen. Nach der Beratung und Einweisung in den Gebrauch der Sehhilfen erhält der behandelnde Augenarzt ein Empfehlungsschreiben.
Vergrößernde Sehhilfen:
- Spezielle Lupen, Lupenbrillen, Fernrohrlupensysteme, Monokulare, Fernrohre
- Elektronische Bildschirmlesegeräte verschiedener Hersteller
- Spezielle Filtergläser
- spezielle Leuchten zur Beleuchtungs- und Kontrastoptimierung
Das Ziel unserer Beratung ist eine bestmögliche Nutzung des verbliebenen Sehvermögens und die Erhaltung bzw. Wiedererlangung der Selbständigkeit im privaten, schulischen und / oder beruflichen Bereich.
Termin
vierzehntägig Mittwochs und Donnerstags, Voranmeldung notwendig
Kontakt
Sekretariat
Telefon 069 / 95 51 24 -0
e-Mail info@sbs-frankfurt.de